Privet!
Wilkommen am Baikalsee!
Diese Seite beschäftigt sich mit dem Baikalsee, den umliegenden Orten und der Region um den Baikal. Außerdem finden sie hier Reiseberichte und Erfahrungen über Russland und Sibirien im Speziellen. Diese Webseite ist rein informativ und bietet eine Plattform für Russland-Fans und solche die es werden wollen.Seit meiner ersten Reise nach Severobaikalsk im Jahr 2006 bin ich fasziniert von Sibirien und ganz besonders der Baikalregion. Außerdem es mir ein Anliegen mit Vorurteilen und Klischees über Russland und die ansässigen Menschen aufzuräumen. Russland ist ein riesiges Land mit vielen Nationalitäten und regionalen Besonderheiten, aber dazu später mehr...
Eindrücke und Erfahrungen sind individuell verschieden, deshalb werde ich versuchen möglichst objektiv über positive wie auch negative Erlebnisse zu berichten. Hierbei helfen mir auch meine Frau, die in Severobaikalsk aufgewachsen ist und meine Schwiegermutter, die mich mit Begeisterung ständig mit aktuellen Fotos versorgt, ein herzliches "Spasibo" an dieser Stelle!
Für Details nutzen Sie bitte die Navigation auf der linken Seite, genießen Sie die Eindrücke!
Der Baikalsee beeindruckt mit seinen herausragenden Dimensionen von Alter und Größe, sowie der daraus resultierenden einzigartigen Fauna und Flora. Im Baikalsee haben sich aufgrund seines Alters und der isolierten Lage viele endemische Arten entwickelt, nicht nur deshalb wurde er von der Unesco (Englisch) zum Weltnaturerbe erklärt.
Winter 2010/2011
Trotz Temperaturen zwischen -14 und -26 Grad, die schon seit Wochen herrschen, friert der Baikalsee anfang Jänner erst langsam zu. Die Fotos links wurden erst vor wenigen Tagen aufgenommen und zeigen, wie sich vom Strand aus langsam immer größere Eisschollen bilden.In wenigen Wochen, erfahrungsgemäß um den 20. Jänner, wird sich die Eisdecke geschlossen haben. Den gesamten März bis teilweise anfang April wird der dann meterdick zugefrorene See wieder für den Vekehr genutzt werden.
Sommer 2010
Die Fischerei, die wohl die Hauptnahrungsquelle der Region darstellt, wurde mittlerweile reglementiert um eine Überfischung zu verhindern. Der bekannteste Fisch ist der Omul, ein wohlschmeckender, lachsartiger Fisch der rund um den See angeboten wird. Meist geräuchert wird er auch in andere Regionen Russlands verkauft.Links im Bild die Bootsanlegestelle von Severobaikalsk, sie wird im Sommer hauptsächlich von Fischerbooten genutzt, man sieht aber auch vermehrt Sportsegelboote und erste Ansätze von Tourismus. In den Sommermonaten verkehren auf dem See auch zwei Fähren, die die Insel Olchon und die größeren Orte am See anfahren.
Winter 2009/2010
Im Winter versucht man die Anlegestelle so lang wie möglich freizuhalten, erreicht das Eis aber die Dicke von bis zu 1,5 Metern, verwandelt sich der zugefrorene See rasch in ein Straßennetz.Anstelle von Schiffen kommen dann Autos und Kleintransporter zum Einsatz um an die entlegenen Orte am gegenüberliegenden Ufer des Baikalsees zu gelangen bzw. Abkürzungen zu schaffen. Zwar wären diese auch mit der regionalen Eisenbahn, der Baikal Amur Maigistrale zu erreichen, aber viele Menschen scheuen das Risiko nicht auf direktem Weg über den zugefrorenen See zu ihrem Ziel gelangen.
Nicht selten bricht im Frühjahr, wenn die Eisdicke abnimmt, ein Fahrzeug mitsamt Fracht in den See ein.